Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


19. Januar 2017

Susan Pollock (FU Berlin)

The Emergence of Abstract Labor and Changing Sensual Regimes
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
26. Januar 2017

Phillip Grimberg (Goethe-Universität Frankfurt) - Postdoc GRK

Zur Bedeutung des Sammelns als Herrschaftshandeln im China der späten Kaiserzeit: Die Beispiele Huizongs (1101-1125) und Qianlongs (1736-1796) mehr...
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr

Aktuelles

13. Oktober 2016
Promotion von Michael Würz, Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients

Wir gratulieren Michael Würz zu der erfolgreich bestandenen Disputation. Herzlichen Glückwunsch!