Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.

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Datum: 17. April 2015

Anne-Birte Binder (Frankfurt), Tobias Gutmann und Julia Weidemüller (Bonn)

Workshop: Impacts On Transportation. Costs, Politics, and Archaeological Evidence mehr...
Bonn, 17.-18. April, ganztägig
Datum: 07. Mai 2015

Tazuko van Berkel (University Leiden/NL)

The Economics of Friendship. Philosophical Reflections on Value and Reciprocity in Classical Athens
IG-Hochhaus, EG 311, 16:15 Uhr
Datum: 11. Juni 2015

Keith Hart (Goldsmiths University of London, UK)

noch nicht bekannt
IG-Hochhaus, EG 311, 16:15 Uhr
Datum: 18. Juni 2015

Francesco del Bravo (FU Berlin)

Landscape and Tradition. The Scarlet Ware as a trait d'union
IG-Hochhaus, EG 311, 16:15 Uhr

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