Wert und Äquivalent sind grundlegende Konzepte in allen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart. Wert ist zudem eine fundamentale Eigenschaft materieller Dinge, deren Einbettung in eine Kultur vielfach überhaupt erst dadurch möglich wird. Mit Archäologie und Ethnologie widmen sich diesen Themen zwei Fächergruppen, die eine hohe Kompetenz in der Untersuchung von Objekten und ihren gesellschaftlichen Kontexten, also im Studium materieller Kultur, mitbringen.

Ausgehend von genau umrissenen empirischen Feldern in verschiedensten Räumen und Epochen verfolgt das Graduiertenkolleg das Ziel, ein vertieftes Verständnis von Wert und Äquivalent zu erlangen. Konzepte zur gesellschaftlichen Bestimmung von Wert haben in der internationalen Fachdebatte in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit erfahren. Das Graduiertenkolleg wird einen Beitrag zur Internationalisierung der beteiligten Fächer leisten, indem seine Mitglieder auf der Grundlage eigener Forschungsergebnisse aktiv an dieser Fachdebatte teilnehmen. Die geplanten Dissertationen gruppieren sich um die Frage (A), wie Werte erzeugt werden und in einer Gesellschaft zirkulieren, und (B) um die der Transformationen von Werten, wenn bestimmte Objekte über kulturelle Grenzen hinweg gehandelt oder transportiert werden.

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Datum: 23. Oktober 2014

Dr. Claus Deimel

Vortrag: Immaterielles Kulturerbe in Deutschland ++++ Film: Judas Fariseo Diablo. About the devil and the wild gaiety mehr...
IG-Hochhaus, 1.314, 16:15 Uhr
Datum: 11. Dezember 2014

Prof. Helle Vandkilde (Aarhus University, Denmark)

Bronzization: The Bronze Age as pre-Modern Globalization mehr...
IG-Hochhaus, 311, 16:15 Uhr
Datum: 15. Januar 2015

Prof. Dr. Karl Braun (Philipps-Universität Marburg)

Materialisierung von Kultur. Diskurs als Zusammenhang von Welt-Vorstellung und Ding-Morphologie
IG-Hochhaus, 311, 16:15 Uhr

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