Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


16. Juni 2016

Prof. Dr. Karl Braun

Materialisierung von Kultur. Diskurs als Zusammenhang von Welt-Vorstellung und Ding-Morphologie
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
30. Juni 2016

Dr. Stefanie Samida (Heidelberg)

Inwertsetzung von Vergangenheit: Formen und Praktiken
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
07. Juli 2016

Katharina Schmidt und Martina Cavicchioli (GRK Wert und Äquivalent)

Noch nicht bekannt
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr

Aktuelles

04. Mai 2016
Promotionsstelle Ethnologie Südostasien - Bewerbungsfrist 18. Mai 2016

Für die Ethnologie mit regionalem Schwerpunkt Südostasien ist eine Promotionsstelle mit Beginn 1. Juni 2016 ausgeschrieben.