Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


15. Oktober 2015

Astrid van Oyen (Cambridge University)

People do things, but what do things do? mehr...
IG-Hochhaus, EG 411, 18:15 Uhr
29. Oktober 2015

Stéphanie Leclerc-Caffarel (musée du quai Branly, Paris)

Changing traditions: chiefly body ornaments in Fiji (1800-1874) mehr...
IG-Hochhaus, EG 411, 18:15 Uhr
12. November 2015

John L. Bintliff (Leiden Universiteit)

Rethinking Greek and Roman urbanism mehr...
IG-Hochhaus, EG 411, 18:15 Uhr
26. November 2015

Peter F. Bang (Københavns Universitet)

Bazaars, Empire and "Archaic Consumption" mehr...
IG-Hochhaus, EG 411, 18:15 Uhr

Aktuelles

09. August 2015
Jour fixe im WiSe 2015

Im Wintersemester findet der Jour fixe am Donnerstag um 18:15 Uhr in Raum EG 411 statt.

14. Juli 2015
Promotion Gabriele Franke am 6. Juli 2015

Potsherds in Time - The pottery of the Nigerian Nok Culture and its chronology

03. Juni 2015
NEU: Blog zum Workshop Blurred Lines

www.workingsymmetrically.com