Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


08. Juni 2017

Ulrich Veit (Universität Leipzig)

Archaeology and cleaning: some reflections on the archaeological process mehr...
IG-Farben-Haus, EG 411, 18:15 Uhr
22. Juni 2017

Giorgos Papantoniou (Universität Bonn)

Political economies and religious ideologies in: Cyprus from Classical to Hellenistic times
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
06. Juli 2017

Heike Derwanz (Universität Bremen)

Wertsteigerung durch Zirkulation? Drei neue Modelle der Zirkulation von gebrauchter Kleidung in der Großstadt
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr

Aktuelles

09. Dezember 2016
Workshop "Cleaning & Value", 8.-11. Juni 2017

Artist Call - jetzt online unter Veranstaltungen - Deadline: 27. Februar 2017