Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


07. Mai 2015

Tazuko Angela van Berkel (Leiden University/NL)

The Economics of Friendship. Philosophical Reflections on Value and Reciprocity in Classical Athens mehr...
IG-Hochhaus, EG 311, 16:15 Uhr
11. Juni 2015

Keith Hart (London School of Economics, UK)

New Directions in Economic Anthropology mehr...
IG-Hochhaus, EG 311, 16:15 Uhr
12. Juni 2015

Henrik Junius, Elnaz Rashidian und Sebastian Schellhaas

Workshop: Blurred Lines. Working Symmetrically in Anthropology and Archaeology mehr...
12.-14. Juni 2015
18. Juni 2015

Francesco del Bravo (FU Berlin)

Landscape and Tradition. The Scarlet Ware as a trait d'union mehr...
IG-Hochhaus, EG 311, 16:15 Uhr