Weltweit gibt es keine Gesellschaft ohne Vorstellungen zu „Wert“ und „Äquivalent“; zugleich werden diese Konzepte in jeder Gesellschaft anders verstanden. Zudem stellen diese Begriffe zentrale Zugänge zum Studium materieller Kultur dar. Mit der Ausrichtung auf diese Begriffe gewinnen die beteiligten Fächer, die archäologischen Wissenschaften, Ethnologie und Sinologie, einen Zugang zum Studium der materiellen Dinge in verschiedenen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart auf fünf Kontinenten. Basierend auf den Fallstudien der Dissertationen sind die Beteiligten des GRK in der Lage, die Einbettung materieller Dinge in den jeweiligen kulturellen Kontext zu erklären. Zugleich entstehen durch die objektbasierenden Studien neue Einsichten zu den Konzepten von Wert und Äquivalent als solchen. Das GRK unterstellt hier eine Wechselwirkung: Die etablierten und intensiv diskutierten Begriffe Wert und Äquivalent ermöglichen neue und erweiterte Interpretationen in den Fallstudien; letztere können zu neuen theoretischen Perspektiven führen.


10. November 2016

Philipp Stockhammer (LMU München)

Vom Wirken und Wandeln der Dinge. Eine archäologische Perspektive mehr...
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
01. Dezember 2016

Hella Eckardt (University of Reading)

Material culture, mobility and meaning: recent work from Roman Britain mehr...
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
19. Januar 2017

Susan Pollock (Berlin)

Noch nicht bekannt
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr
26. Januar 2017

Phillip Grimberg (Goethe-Universität Frankfurt) - Postdoc GRK

Zur Bedeutung des Sammelns als Herrschaftshandeln im China der späten Kaiserzeit: Die Beispiele Huizongs (1101-1125) und Qianlongs (1736-1796)
IG-Farben-Haus, EG 311, 16:15 Uhr

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