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Wert und Äquivalent sind grundlegende Konzepte in allen Gesellschaften in Vergangenheit und Gegenwart. Wert ist zudem eine fundamentale Eigenschaft materieller Dinge, deren Einbettung in eine Kultur vielfach überhaupt erst dadurch möglich wird. Mit Archäologie und Ethnologie widmen sich diesen Themen zwei Fächergruppen, die eine hohe Kompetenz in der Untersuchung von Objekten und ihren gesellschaftlichen Kontexten, also im Studium materieller Kultur, mitbringen.

Ausgehend von genau umrissenen empirischen Feldern in verschiedensten Räumen und Epochen verfolgt das Graduiertenkolleg das Ziel, ein vertieftes Verständnis von Wert und Äquivalent zu erlangen. Konzepte zur gesellschaftlichen Bestimmung von Wert haben in der internationalen Fachdebatte in den letzten Jahren zunehmende Aufmerksamkeit erfahren. Das Graduiertenkolleg wird einen Beitrag zur Internationalisierung der beteiligten Fächer leisten, indem seine Mitglieder auf der Grundlage eigener Forschungsergebnisse aktiv an dieser Fachdebatte teilnehmen. Die geplanten Dissertationen gruppieren sich um die Frage (A), wie Werte erzeugt werden und in einer Gesellschaft zirkulieren, und (B) um die der Transformationen von Werten, wenn bestimmte Objekte über kulturelle Grenzen hinweg gehandelt oder transportiert werden.

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15. Mai 2014

Dr. Matthias Bruno und Dr. Donato Attanasio (Rom)

Der Marmor der spätantiken Skulpturen der Villa von Chiragan ++++ The marble of the Roman imperial portraits
IG-Hochhaus, 311, 16:15 Uhr
Jour fixe
05. Juni 2014

Prof. Dr. Christian Feest

Vom "mörischen Hut" zur "Krone des Moctezuma". Der altmexikanische Federkopfschmuck in Wien mehr...
IG-Hochhaus, 311, 16:15 Uhr
Jour fixe
17. Juli 2014

Keynote-Lecture

Limits of Change mehr...
IG-Hochhaus, 311, 16:15
Workshop